Teil 2

Wandern auf Mallorca


© Franz Sebald
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Mi. 30.03.05 - Fornalutx - Port de Soller - Raixa

Der beeindruckende Westen mit seinem Bilderbuchdorf

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Zeitig am Morgen, bevor die Touristenmassen einströmen, besuchen wir das Bilderbuchdorf Fornalutx. Das fast vollständig aus Naturstein errichtete Dorf wurde schon zweimal als Spaniens schönstes Dorf ausgezeichnet. Intensiv bummeln wir durch die Gassen - malerische Innenhöfe und ausdrucksvolle Details zeigen die Schönheit des Ortes.

Wieder einmal zieht uns die beeindruckende Westküste nach Port de Soller. Die herrliche Lage eines Leuchtturms der auf einen Fels am Eingang der Hafenbucht ruht, lockt uns hoch zum angrenzenden Aussichtspunkt Cap Gros. Tief unter uns liegt die malerische Hafenbucht vor der Kulisse der Serra de Tramuntana, dessen Felszähne weit in den tiefblauen Himmel ragen.

Ein Wanderweg mit dem Hinweisschild "Deia" erweckt unser Interesse. Der leicht ansteigende Pfad schlängelt sich durch üppig blühende Flora. Nur vereinzelt stehende Kiefern bieten etwas Schatten. Immer wieder schweifen unsere Blicke zurück über gelb leuchtende Hänge hinab zum tief blauen Meer. Eine uralte Olivenplantage, die wir später durchqueren verleiht dieser Landschaft einen besonderen Reiz. Mehrere Wege verzweigen sich und ein Schild ist nicht in Sichtweite. Da diese Tour in unserem Wanderführer nicht beschrieben ist, entschließen wir uns nach der Mittagspause umzudrehen. Zeitig auf dem Rückweg zum Hotel nach Platja de Palma, streifen wir das Landgut Raixa, wo wir uns bei einem gemütlichen Bummel durch den uralten Park von Palmen, riesigen Agaven und blühenden Pflanzen beeindrucken lassen.

Km: 95 - Wetter: Sonnenschein bei 23°C

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Do. 31.03.05 - Sant Salvador - Cap de ses Salines

Roter Fels, weißer Strand und smaragdgrünes Meer

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Um mehr den Süden von Mallorca kennen zu lernen, wählten wir unser Hotel nahe Palma. Somit führt unsere letzte Tour in den Südosten der Insel zum Kloster Sant Salvador.
Die Wahlfahrtskirche Sant Salvador thront auf einem Tafelberg in 500 Meter Höhe über dem Meer. Die Auffahrt zum großzügigen Parkplatz am Kloster erreichen wir über eine kurvige Passstraße. Neben dem Hauptgebäude erhebt sich ein 30 Meter hoher Turm, auf dem sich eine 7 Meter hohe Christusstatue befindet. Von der Plattform haben wir einen Ausblick über hügelige grüne Landschaft bis hin zum Meer.
Gegenüber des Berges erhebt sich ein weiterer Hügel, hier führt ein Fußweg zu einem gigantischen Steinkreuz, das im Laufe der Geschichte schon zweimal erneuert wurde. Wir genießen den Fernblick über die Llanura - Ebene bis rüber zum Tramuntana - Gebirge ganz alleine hier oben.

Die Südspitze mit einem Leuchtturm in herrlicher Lage, lockt zu einer Küstenwanderung. Entlang der rauschenden Brandung wandern wir über drei Stunden am Meer entlang. Über rotbraune Felsplatten erreichen wir eine Landzunge auf der ein Bootsschuppen mit zwei malerischen Fischerbooten ruht. Am Ende unserer Wanderung überschreiten wir einen langen Sandstrand, an dem die Wellen ganz flach auslaufen. Dementsprechend weit springt Philipp dem smaragdgrünen Meer entgegen ohne das sich die Tiefe großartig ändert. Er braucht keine Pause und springt quickfidel in den Wellen umher.

Zurück im Hotel müssen wir feststellen, dass sich unsere Zimmertür trotz elektronischem Schnickschnack nicht öffnen lässt - nachdem wir den Portier zum dritten Mal nerven, wird eine neue Magnetstreifenkarte angefertigt.

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Fr. 01.04.05 Palma de Mallorca - München - Monheim

Entgegen unserer letzten Mallorcaaufenthalte, dürfen wir am Tag der Abreise zu zivilisierten Zeiten frühstücken. Unser Flug nach München startet erst gegen 10 Uhr. Unerwartet früh erscheinen unsere Koffer auf dem Förderband im Münchner Flughafen, nachdem wir die letzten Male fast eine dreiviertel Stunde warten mussten. Dafür läuft unser Auto nur auf drei Zylindern und anschließend gar nicht mehr. Ein herbeigerufener Mechaniker rettet uns aus dieser Lage, damit wir uns kurze Zeit später in den Stau um München einreihen können um mit dem Freitag- nachmittags- Verkehr in der Kolonne nach Hause zu kriechen.

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