Sizilien 1999
© Franz Sebald
2000 HP: www.sizilien.reise.de.vu
Frühling auf
Sizilien Sizilien bietet neben zahlreichen kulturellen
Sehenswürdigkeiten auch die größte Pflanzenvielfalt aller Inseln des
Mittelmeers. Burgen, mittelalterliche Bergdörfer, Tempel, all das zeugt von
einer Insel, deren Schönheit schon vor Jahrtausenden erkannt wurde. Drei
Vulkane, von denen Ätna und Stromboli noch aktiv sind, kann man bis zum
Krater besteigen. Auf unserer 14 tägigen Tour, die
wir in Trabia (Palermo) starteten, erkundeten wir
die Westküste, Nordküste, zum Teil das Landesinnere und später auch die
Ostküste. Für die Südküste, die auch wegen ihrer schönen Strände lohnenswert
wäre, reichte leider die Zeit nicht aus. Allmählich neugierig geworden? Dann
lese meinen Bericht und betrachte die Bilder einer unvergesslichen Reise
durch die Insel am Ende von Italien. Monheim – Catania – Trabia Aufstehen, es ist drei Uhr morgens. Philipp ist nicht wach zu
kriegen. Bereits gegen 3:45 Uhr kommt mein Schwager Robert und chauffiert uns
zum Flughafen nach München. Um acht Uhr startet die Boing 737 nach Catania.
Für unsere Reise hatten wir Flug, Mietwagen und für die erste Woche das Hotel
gebucht. Für die zweite Woche suchen wir eine Bleibe vor Ort. Natürlich wäre
eine Rundreise für uns interessanter gewesen, schon alleine wegen der
Zeitersparnis der doppelten Fahrstrecken, aber für Philipp (damals 5 Jahre
alt) ist ein längerer Hotelaufenthalt wesentlich angenehmer. Nach dem Vorbeiflug
auf Kraterhöhe am Ätna, setzen wir gegen 11 Uhr in Catania zur Landung auf.
Trabia - Solunto - Monreale
Der Hobbyfotograf knipste bereits in der ersten Woche 15 Filme
durch und hatte Bedenken, dass seine insgesamt 50 Filme nicht ausreichen
würden. Ich wurde ganz kleinlaut, als ich ihm berichtete, dass die
Speicherkapazität meiner digitalen Kamera auf 300 Bilder beschränkt
ist. Trabia - Cefalu
Zum Frühstück frische Croissants, Brötchen und Obst bei viel
Sonnenschein und strahlend blauem Himmel. Heute ist unser erstes Ziel Selinunte, ca. 150 Kilometer entfernt. Die Anreise
erfolgt entlang der Autobahn über Palermo und dann runter nach Castelventrano. Bereits in Palermo werden unsere Nerven
auf die Probe gestellt. Stau, anfangs noch ganz normal, später dichter und
dichter. Hupen nerven, Fahrzeuge drängen sich an allen Seiten vorbei. Auf der
dreispurigen Fahrbahn fahren mittlerweile schon sechs Fahrzeuge
nebeneinander. Gedanklich sehe ich schon meine für das Fahrzeug hinterlegte
Kaution dahin schmelzen. Ampeln, hier wohl ein Fremdwort! Autos kommen aus
mehrspurigen Seitenstraßen und drängen sich rücksichtslos quer durch. Das
Chaos ist perfekt! Zu allem Schreck, kommt gerade jetzt dazu, dass Philipp
dringend auf die Toilette muss. Margit trinkt noch schnell eine Flasche
Wasser leer, um sie für den Notfall bereit zu halten. Als wir nach 45 Minuten
endlich Palermo hinter uns brachten, können wir regelrecht aufatmen. Der Rest
der Strecke erlaubt wieder entspanntes Fahren und den Blick für die
Landschaft. Auf der Rückfahrt zweigen wir bei Alano
nach Segesta ab. Philipp hatte geschlafen und ist
dementsprechend schlecht gelaunt, als wir ihn wecken. Im Souvenirladen neben
dem Parkplatz bekommen wir Tickets für die Busfahrt zum Theater. In der
Zwischenzeit gesellt sich ein bekanntes Fahrzeug neben unseres. Welch ein
Zufall! Das Ehepaar aus Dortmund. Nach Erlebnisaustausch und einigen Tipps laufen wir rauf zum Tempel,
der einsam auf einer Kuppe, inmitten von Äckern und Weideland ruht. Das im 5. Jahrhundert entstandene Bauwerk ist erstaunlich gut
erhalten. Sein Gebälk wird von 36 dorischen Säulen getragen. Anschließend, Rückmarsch entlang der
antiken Stadtmauern mit diversen Fotopausen. Am Wegrand wachsen wilde Palmen,
meterhohe Gräser und überall blühen einheimische Blumen. Im Hintergrund, das
saftige Grün der Wiesen. Es ist Frühling, wunderbar! Im weiteren Verlauf des
Weges haben wir den Tempel stets vor Augen. Die Wanderung war ein Naturerlebnis
der besonderen Art. Trabia – Petralia Petralia, endlich haben wir unser Ziel erreicht! Am Ortsrand
geparkt, erkunden wir die schmalen alten Gassen mit ihren buckligen
Kopfsteinpflastern. Die grauen Häuser, teilweise die Elektrizität außen
verlegt, wirken wie verlassen. Vermutlich liegt es nur am schlechten Wetter,
dass sich hier fast niemand blicken lässt. Egal, uns ist es ganz recht.
Weiter geht’s durch enge, gewundene abgelegene Gassen, vorbei an malerischen
kleinen Innenhöfen bis zur Kirche, die vermutlich im normannischen Stil
errichtet wurde. Hier brechen wir unsere Tour ab und begeben uns auf den
Rückweg. Für die Rückfahrt wählen wir die schnellere Variante über die
Autobahn Enna-Termini Imerese.
Der Abend endet natürlich wieder in einer Pizzeria. Diesmal jedoch in Trabia, bei einem Österreicher, der vor 15 Jahren nach
Sizilien geheiratet hatte. Wir bestellen Pizzas, die von der Schwiegermutter
hinter der Theke zubereitet werden. Bei Vino Rosso lassen wir es uns schmecken. Zum Abschluss noch
einen Capuccino, anschließend geht’s zurück zum Hotel. Trabia – Erice – Cup S.
Vito – Lo Zingaro Heute steht Erice, ein Städtchen an der Westküste bei Trapani auf dem Programm. Nach dem Verkehrschaos von
vorgestern wollen wir Palermo umfahren. Bei Bagheria
verlassen wir die Autostrada und fahren durchs
Landesinnere Richtung Piana degli
Albanesi. Der Weg führt uns über landschaftlich
reizvolle aber kurvenreiche Strecken. Fotopausen verlängern die Anreise.
Weiter geht’s über Altofonte, vorbei an Partinico und rauf auf die Autostrada
nach Trabia. Unser nächstes Ziel ist das Naturschutzgebiet
Lo Zingaro, wir erreichen
es über das Cup S. Vito. Die Strecke am Cup wird nun richtig interessant. Mal
geht’s Serpentinen rauf, mal runter, oft mit Blick aufs Meer und manchmal
auch auf eine schöne Bucht. Am Cup machen wir Halt. Nach einem kurzen
Fußmarsch bietet sich ein schöner Ausblick auf die Küste und das offene Meer.
Das Wasser hat in jahrelanger Arbeit gewaltige Kliffe in den Fels gefressen. Zurück am Parkplatz stellen wir fest, dass
die in unserer Landkarte eingezeichnete Straße nicht vorhanden ist. Wir
müssen einen Umweg von 60 km in Kauf nehmen. Am späten Abend angekommen,
kehren wir gleich in einem Restaurante ein, wo wir bei ausgiebigem Essen und
Rotwein über den ereignisreichen Tag plaudern. Trabia – Tindari – Gardini
Naxos
Gardini Naxos - Taormina
Das
griechisch-römische Theater, beeindruckt zweifellos auch wegen seiner
ausgesprochen eindrucksvollen landschaftlichen Lage mit Ausblicken auf die
Küste und den imposanten Vulkan Ätna. Nicht
weit vom Theater finden wir den Stadtpark Villa Comunale,
den öffentlichen Park, dessen enormer Pflanzenreichtum uns schwer
beeindruckt. Ursprünglich war der Park im Besitz einer reichen Engländerin,
die für ihre exotischen Tiere reizvolle Pavillons erbauen ließ. Nach
Absolvierung der Pflichtpunkte lassen wir uns abseits des Touristenstroms in
kleinen Gassen treiben. Fassaden mit üppig überquellenden Blumenkästen,
winzige Terrassengärten die wie Schwalbennester am Hang kleben bezaubern uns
und spornen zu weiteren Aktivitäten an. Gardini Naxos – Ätna-Süd Geweckt werden wir durch die ersten Sonnenstrahlen. Blauer
Himmel, wolkenlos. Frühstücken und ab in Richtung Süden zum Ätna. Unser Ziel,
die Seilbahnstation Ätna-Süd. Über Zafferia führt
eine gut ausgebaute Serpentinenstraße rauf zum Refugio
Sapienza, das auf ca. 1900 Meter Höhe liegt. Gleich neben dem Parkplatz schlummert schon einer von 400
Nebenkratern. Es weht ein eisiger Wind, die Luft ist einigermaßen klar und
erlaubt einen Fernblick bis zum Meer. Im Winter liegen hier oben bis zu 15
Meter Schnee. Leicht vorstellbar, bei dieser eisigen Kälte anfangs April.
Warm gekleidet machen wir uns auf den Weg zur Umwanderung des ersten
Kraterrandes. Natürlich wollen wir auch zum Gipfel, der bis auf 3350 Meter
Höhe reicht. Aus der Seilbahnstation stürmt eine Touristengruppe aus Bayern.
Margit erkundigt sich, ob ein Gipfelbesuch lohnenswert sei. Einige, der
Dillinger Reisegruppe sind nicht begeistert. Oben weht ein eisiger Wind und
vor allem ist es bis zum Hauptkrater ein ganz schönes Stück zu laufen, hören
wir klagen. Kurzentschlossen begnügen wir uns mit
der Umwanderung von einigen Nebenkratern. Nicht weit vom Parkplatz geht’s einen
steilen Hügel zu einem großen Krater hinauf. Überall schwarzes Lavageröll, sehr rutschig! Man kommt nur mühsam voran. Herunterkommende
Italiener motivieren Philipp und uns. Wir brauchen eine Ewigkeit bis wir oben
ankommen. Ein riesiger Trichter öffnet sich vor uns. Die kontrastreichen
Farben des Gerölls reichen von ockergelb bis dunkelrot vor dem Hintergrund
weißer Schneefelder. Ein tolles Erlebnis, unvergesslich! Wir umwandern noch einige Nebenkrater, bevor wir uns auf den
Rückweg machen. Auf der Passstrasse, die sich hinunter nach Zafferia schraubt, kommen uns unzählige Fahrzeuge
entgegen. Überall parkende Autos und Menschen, die Picknick machen. Was ist
los, haben wir etwas verpasst? Es ist Ostermontag, und an diesem Tag
fahren die meisten Italiener zum Picknick raus aufs Land. Gardini Naxos - Vulkano
Bereits um 8:30 Uhr brechen wir zur Fahrt nach Milazzo auf. Die teilweise stark befahrene Autobahn zieht
sich entlang der Ostküste durch
unzählige Tunnels rauf bis Messina und weiter an der Nordküste nach Milazzo. Nach einer Stunde und 20 Minuten angekommen,
fahren wir Richtung Hafen, wo wir in einem stillgelegten Fabrikgelände
parken. Leider fahren die Tragflächenboote in der Vorsaison nur im
stündlichen Rhythmus, so dass wir fast eine Stunde warten müssen. Wir lösen
unsere Tickets nach Lipari und machen es uns in den
Sesseln gemütlich. Endlich geht’s los! Motorenlärm, Vibrationen, sämtliche
losen Teile beginnen zu klappern. Ein Höllenlärm! Schon sehr bald war es
vorbei mit der Gemütlichkeit. Nach 45 Min. erblicken wir die erste, der
sieben liparischen Inseln, Vulcano.
Beim Näher kommen erkennen wir Schwefelwolken am Kraterrand. Wir
sind begeistert, als dann auch noch das Boot in den Hafen schippert, ist die
Entscheidung getroffen. Vulcano ist unser Ziel - Lipari lassen wir sausen. Es ist schon ein beklemmendes Gefühl, am Rand des Kraters zu
stehen und sich vorzustellen, welche Naturgewalten hier verborgen sind, die
nur auf den Tag des Ausbruchs warten. In einem Reiseführer las ich, dass nach
Ansicht der Geologen, Vulcano unberechenbar und
brandgefährlich sei. Wissenschaftler rechnen mit einem baldigen Ausbruch. Der Wanderweg lenkt uns auf ein gelb leuchtendes Schwefelfeld
zu. Wir sind gezwungen die übel riechenden Schwefelwolken zu durchqueren.
Philipp hält sich die Nase zu und rennt mit mir Hand in Hand über den heißen,
gelb leuchtenden Schwefel hinweg. Für die Umrundung des Trichters brauchen
wir über 45 Minuten. Nach dem Abstieg haben wir bis zur Abfahrt der Fähre noch etwas
Zeit, die wir mit Füße treten in dem zu allen Jahreszeiten heißen Meer
verbringen. Unterirdische Fumarolen verwandeln das Meer zu einem Whirlpool
der Natur. Schon von weitem sehen wir das Tragflügelboot heranfahren. Schnell
packen wir unsere Sachen zusammen und eilen zum Hafen, um die Rückfahrt
anzutreten. Gardini Naxos – Alcantara
– Ätna-Nord Ob es nun die Anstrengung des letzten Tages war oder doch die
Nachwirkung des abendlichen Weines – jedenfalls beschließen wir an diesem
Morgen, einen erholsamen Vormittag einzulegen, den wir in der Alcantara Schlucht verbringen wollen. Die Schlucht –nicht
weit von unserem Hotel entfernt- kann über verschiedene Wege betreten werden.
Da gibt es direkt am Parkplatz eine Treppe und einen Aufzug für die Bequemen.
Beides ist kostenpflichtig. Wir gehen ca. 100 Meter flussaufwärts und benützen die kostenlose Treppe, die
auch zugleich direkt zum Eingang der Schlucht führt. Unten angekommen, suchen
wir uns ein sonniges und windgeschütztes Plätzchen zum Picknicken. Philipp
spielt Sand und ist somit glücklich und zufrieden. Die Schlucht entstand beim Ausbruch des Vulkans Monte Moio (2400 v. Chr.), des am weitest entfernten Kegel des
Ätna. Der Lavastrom füllte das gesamte Tal der Alcantara
bis zur Mündung des Flusses. Noch glühend und aufgrund von Erdsenkungen
spaltete sich die 70 Meter hohe Masse der Länge nach, gewunden über eine
Länge von 500 Meter. Gardini Naxos – Syracusa Geweckt werden wir von Philipp, er wollte wieder mal um 6:00 Uhr
aufstehen. Wir können ihn noch zu einer Stunde Schlaf (Ruhe) überreden. Der
morgendliche Blick aus dem Fenster: Regen. Musste das noch sein am Ende
unseres Urlaubs? Am frühen Vormittag brechen wir Richtung Syracusa
auf. Der Regen begleitet uns ständig auf der Fahrt. Erst als wir die
Großstadt am Meer erreichen, hört es auf. Gut beschildert ist der Weg zum
Teatro Creco, das in einem riesigen archelogischen
Ausgrabungsgebiet liegt. Zufällig bekommen wir auch gleich neben dem Eingang
einen Parkplatz. Los geht’s, zuerst zum Theater, das zu dem größten und
schönsten der Antike gehört. Im 5. Jahrhundert v. Chr. wurden die 60 Sitzreihen
von Sklaven aus dem Fels herausgeschlagen. Nach einer Umrundung genießen wir
den Blick auf die Ränge. Einfach gewaltig! Allmählich drängen immer mehr
Besucher zum Theater, vor allem zahlreiche Schülergruppen. Wir brechen ab und laufen zum „Ohr des Dionysios“. Eine
gewaltige künstliche Höhle, 65 Meter lang und 23 Meter hoch. Hier werden der
Schall und die Echowirkung um das vierfache verstärkt. Auch dort toben
hunderte von Kindern hinein. Ein riesiger Lärm, ohrenbetäubend! Schnell
verlassen wir die schallende Höhle Richtung Latomia
del Parodiso. Paradies-Latomien
heißen heute die Steinbrüche, in denen Syracus
seinen Gefangenen die Hölle bereitete. Vorbei am Amphitheater schlendern wir
stadteinwärts zum „Heiligtum der Weinenden Madonna“. Ein modernes Betonmonster
in Form eines Sternes erbaut. Ein Fußmarsch zur Insel Ortygia wäre
zu weit, es geht zurück zum Auto. Unterwegs sind wir sehr erstaunt, als wir
das Ehepaar aus Dortmund zum dritten mal treffen.
Wie klein ist doch die Welt! Sie haben gerade einen Besuch auf der Insel
hinter sich und können uns einen kostenlosen Parkplatz im Zentrum empfehlen.
Nach Glückwünschen, geht’s zum malerischen Stadtteil Ortygia.
Wir laufen über die Brücke Ponte Nuovo, entlang der
Hafenpromenade zur Arthusaquelle. Ein Teich, der
von einer Süßwasserquelle gespeist wird, umgeben von einer halbkreisförmigen
Mauer mit einer Insel aus Papyrusstauden. Angeblich das beliebteste Fotomotiv
der Stadt. Auch wir verweilen ein wenig an diesem idyllischen und beliebten
Treffpunkt. Wieder mal geht’s kreuz und quer durch alte verwinkelte Gassen,
bis wir den Dom erreichen. Wegen Bauarbeiten kann der Dom nicht besichtigt
werden. Wir brechen unsere Sightseeingtour ab und spazieren bei beginnendem
Regen zurück zum Auto. Anschließend fahren wir bei Dauerregen zum Hotel
zurück. Eigentlich war noch ein Besuch im Naturreservat „Casi
del simento“ geplant, der aber wegen des Regens ins
Wasser fällt. Schade, das letzte Mal
genießen wir den Meerblick, nochmals frühstücken und dann die Koffer im Auto
verstauen. Denn es ist der Tag unserer Abreise. Den Vormittag verbringen wir
mit Faulenzen und Spazieren gehen entlang der Hafenpromenade. Gegen Mittag
brechen wir zum Flughafen nach Catania auf. Noch schnell Fahrzeugrückgabe und
dann rein in die Abfertigungshalle. Unsere Maschine sollte um 14:30 Uhr zum
Flug nach München starten. Fluggäste neben uns berichten, dass sie schon seit
drei Stunden auf ihren Abflug warten. Wir haben Glück und können die
Abfertigungshalle mit einer halben Stunde Verspätung verlassen. Wegen der
Balkankrise ist der Luftraum über Jugoslawien gesperrt, deswegen auch das
Chaos. Allerdings sitzen wir noch über eine Stunde im Flugzeug, bis die
Startfreigabe erteilt wird. Zum Trost gibt’s eine Runde Getränke gratis.
Endlich geht’s los, bei einem angenehmen Flug erreichen wir nach zwei Stunden
München. Hier enden für uns unvergessliche Erlebnisse einer eindrucksvollen
Reise.
|